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Trinkwasser / Re: Empfehlung für Wasserfilter?
« Letzter Beitrag von Arwed51 am Gestern um 13:47:45 »
Danke für diese Erleuterung zum Thema Wasseraufbereitung.
Vor allem was das Thema Steripen betrifft, über das ich bisher noch nichts gehört habe. Ich habe momentan nur den Sawyer Mini, der mir auch noch reicht. Aber er deckt nun mal nicht das Virenproblem ab. So wie ich das verstehe reicht nach dem filtern auch ein Steripen. Bis dato habe ich von der Methode der UV-Strahlung zur Abtötung von Wasserkeimen im Outdoor Bereich noch nichts gehört, deshalb meine Frage. Auf jeden Fall scheint diese kleine Lampe viel zu erreichen.
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Trinkwasser / Re: Empfehlung für Wasserfilter?
« Letzter Beitrag von Cephalotus am Gestern um 13:10:34 »
Deutschland also wohl die überwiegende Zahl der Fließgewässer.
 
Wer wirklich auf Nummer Sicher gehen will, kommt imho um einen Filter mit mehreren Elementen aus z.B. Glasfaser, Keramik und Aktivkohle nicht herum.

Nichts davon filtert Viren.

Für mich ist das Nonplusultra ein Aktivkohle Vorfilter und zwar als separater Filter mit gekörnter Aktivkohle, die man dann auch billig und schnell austauschen kann, im Grunde nach jeder Tour.

Als Hauptfilter dann ein MSR Guardian, weil der Hersteller garantiert, dass er durch Frost nicht zerstört wird und weil er sich selbst reinigt (bisher hats bei meinem geklappt) und weil er auch halbwegs schnell ist. Von der Porengröße reicht er für Viren auch aus. Andere Filter sind billiger, man muss dann halt ggf hier und da Abstriche machen.

Am Ende steht noch die Nachbereitung ggf. das Töten von Viren. Außerdem die Möglichkeit Gefäße und Schläuche regelmäßig zur reinigen und auch zu entkeimen. Viren im Wasser töten kann ein Steripen, zur Reinigung ging auch Micropur oder stark erhitzen. (Ein paar Minuten bei ca. 60-70°C reichen für das meiste)

Bei leichten Gepäck wird man nicht die ganze Maschinerie mitnehmen (wobei das o.g. Gewicht auch nur das Äquivalent zu ca. 0,6l Wasser ist) und ich würde jederzeit einen Sawyer Mini Micropur vorziehen:

1. Bei Chemie habe ich schon Fällungsreaktionen auch bei klarem Wasser erlebt, ja nachdem was an Salzen im Wasser ist. Damit ist das Mittel aber wahrscheinlich unwirksam
2. Chemie wirkt bei Kälte nur stark verzögert. Ich habe keine Lust, Stunden auf Trinkwasser zu warten wenn ich Durst habe. Beim Filter kann man sofort trinken und danach auch gleich wieder das Gefäß füllen. Bei Chemie trägt man das Gewicht das Wassers erst mal eine Weile mit sich herum, das ist die schwerste Lösung überhaupt.
3. Das Risiko von Giardia & Co sehe ich als deutlich höher ein als das von Viren und genau gegen die tut sich Chemie extrem schwer
4. Chemie nfilter nichts heraus, sondern fügt noch was dazu, geschmacklich ist das immer schlechter
5. Der Sawyer Mini hat tatsächlich erhebliche Probleme mit trübem Wasser. Mit viel Mühe und häufigem Rückspülen bekommt man in der Not aber wenigstens ein bissl was raus. Lieber 20 Minuten abmühen für 500ml Trinkwasser als gar keine Option.
6. Tabletten laufen ab. Bei Micropur Forte sind das nur 2 Jahre und das Zeug verliert nach einigen Jahren tatsächlich erheblich an Reaktionsfähigkeit, zumindest erhöht sich die Dauer bis sich die Tabletten lösen erheblich und die Anzahl der Gasbläschen nimmt sehr stark ab. Im Grunde muss man sie nach 2 Jahren wegwerfen und bei mir haben sich da im Laufe der Jahre nun auch schon 100 Euro zusammen geläppert, fast alles für die Mülltonne

Vorteil der Tabletten: Man kann sie teilen (Tauschware/Hilfe) und Frost macht ihnen nix aus. Als Ergänzung(!) würde ich sie immer mit dazu packen, als alleinige Lösung bestenfalls im Mini-Survivalkit für die Hosentasche oder "EDC".

MfG
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Trinkwasser / Re: Empfehlung für Wasserfilter?
« Letzter Beitrag von Alex am 14. August 2018, 15:36:22 »
Ich kann hierzu auch nur bedingt ein Statement geben.

Ich persönlich habe den Katadyn Hiker. Seit Jahren. Bisher alles ok.
Den Vario habe ich schon seit langem aufm Schirm und werde mir den auch zulegen. Selbstverständlich konnte ich hier auch noch keine Daten verifizieren lassen. Aber wenn man tatsächlich mal auf die Herstellerangaben vertraut, sich einige Youtube-Videos dazu ansieht und der Tatsache, dass Glasfaser, Keramik und Aktivkohle verarbeitet sind, wird man schon ein breites Spektrum an Verunreinigung herausfiltern. Darüber hinaus ist der Katadyn auch ne Marke, bei der man sich sicher sein kann, dass man ein gutes Produkt erhält - zumindest was ich bisher testen konnte.
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Trinkwasser / Re: Empfehlung für Wasserfilter?
« Letzter Beitrag von Onkel Walther am 14. August 2018, 11:07:29 »
Ich hab den Vario.

Selbstversuch an wirklich stark kontaminiertem Wasser habe ich mir bislang verkniffen und hab auch keine Proben untersuchen lassen.
Auch hier muss ich mich (wie die meisten) in gewisser Weise auf Herstellerangaben verlassen.

Was aber geht ist, dass man mit dem Filter Cola wieder in geschmacksneutrales, ganz leicht bernsteinfarbenes Wasser zurückfiltert.

Was ich beim Vario gut finde, ist das er mit Keramik, Glasfaser und Kohle zumindest theoretisch sehr viel abdeckt.
Bedienung ist einfach und eine Vermischung von kontaminiertem Wasser mit gefiltertem Wasser aufgrund von Bedienfehlern ist im Grunde unmögich, wenn man beide Schläuche verwendet und sich nicht völlig blöd anstellt.

Der Nachteil bei dieser Art Filter (im Vergleich zu Schwerkraftfiltern) ist halt das recht viel Mechanik dran ist und die macht beim Vario keinen all zu robusten Eindruck.

Ich weiß nicht, wie das bei teureren Filtern wie dem Katadyn Mini und Combi oder einem vergleichbaren MSR ist.
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Trinkwasser / Re: Empfehlung für Wasserfilter?
« Letzter Beitrag von Häuptling am 13. August 2018, 23:02:25 »
Naja, ohne Aktivkohleelement filtern auch teurere Filter keine Chemikalien.

Kleine Wasserfilter haben alle das Problem, dass sie nicht so leistungsfähig sein können wie eine große stationäre Wasseraufbereitung.
Da ist aber der Sawyer mini nicht schlechter als andere kleine Filter. Wenn man ihn z.B. mit dem Katadyn pocket vergleicht, dann ist er sogar leistungsstärker. Der Sawyer filtert bis 0,1 Micron, der Katadyn bis 0,2.
Jetzt kaufe ich für jedes Mitglied meiner Familie einen Sawyer plus eine Aktivkohle-Vorstufe zum Preis von einem Katadyn, daher war für mich die Entscheidung nicht schwer.

Spannend finde ich mit dem Vario von Karadyn den Versuch, alles abzudecken. Hat da jemand Erfahrung?

Wasserfilter sind aber auch nur so gut wie die Benutzer schlau. Wenn ich vor dem Befüllen mit dem Filter meine Flasche mit ungefiltertem Wasser ausspüle oder aber entspannt mein Geschirr im verkeimten Wasser wasche, dann muss ich mich über eine Infektion nicht wundern (selbst gesehen...).
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Trinkwasser / Re: Empfehlung für Wasserfilter?
« Letzter Beitrag von Onkel Walther am 13. August 2018, 09:44:39 »
Nebenbei mal ein paar Gedanken bezüglich des Sawyer Mini, den ich mir inzwischen auch gekauft habe. Das gilt auch für ähnliche Filter.

Nachdem ich mich mit dem Teil etwas intensiver beschäftigt habe komme ich zu dem Schluss, dass der nicht mehr kann als eine Tablette Micropur.
Er kann Keime und Parasiten aus dem Wasser filtern. Das Wasser muss zwingend klar bzw. vorgefiltert sein, sonst ist er ruckzuck dicht. Gut das gilt im Grunde für alle derartigen Wasserfilter.

Er schafft es nicht, Chemikalien und Viren zu filtern. Andere, natürlich viel größere und auch teurere Filter können das.
Liest man die sehr zahlreichen Kundenbewertungen auf Amazon, dann findet man immer wieder Berichte von Nutzern, die auf Urlaubsreisen oder Touren diesen Filter verwendeten und krank wurden. Meistens waren es Magen-Darm-Erkrankungen.
Wenn die durch Viren ausgelöst wurden verwundert das nicht, weil die kann der Filter ja auch lt. Herstellerangabe nicht zurückhalten.
Die Kundenprofile, die ich überprüfen konnte, sahen mit nach echten Amazon-Kunden aus und nicht nach Fakeprofilen.

Lange Rede kurzer Sinn: Um beim Sawyer Mini wirklich auf der sicheren Seite zu sein, müsste man das Wasser nach dem Filtern nochmal z.B. mit Micropur behandeln.
Da man soweiso vorfiltern muss, kann man sich den Sawyer imho dann auch gleich sparen und in das klare Wasser einfach nur Micropur geben.

Interessant ist der Sawyer daher imho nur für Leute in Gegenden, wo Viren im Wasser absolut unwahrscheinlich sind. Alles, wo oberhalb des Wasserlaufs bzw. der Quelle eine Siedlung oder gar eine (im HSP-Fall vielleicht nicht mehr funktionierende) Kläranlage ist, wird zum Risiko. Im dicht besiedelten Deutschland also wohl die überwiegende Zahl der Fließgewässer.
 
Wer wirklich auf Nummer Sicher gehen will, kommt imho um einen Filter mit mehreren Elementen aus z.B. Glasfaser, Keramik und Aktivkohle nicht herum.
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Nahrungsaufbewahrung / Re: Wo sind die leidenschaftlichen Dörrer?
« Letzter Beitrag von Brigittepreppt am 10. August 2018, 13:09:28 »
Konsistenz der Gewürzgurken möchte ich mal mit "Lakritz-Schnecke" beschreiben ;)
Aber Vorsicht, wird salziger als gewöhnlich.


Alles klar!

Pfannkuchen-Streifen für "Flädle-Suppe" gehen auch, nur sind mir die mal ranzig geworden.


Das hab ich auch versucht, ich habe zum braten Butterschmalz genommen, da der ja sehr lange lagerfähig ist ohne ranzig zu werden. Danach wurden die Flädle vakuumiert, mit weniger vakuum, damit sie nicht brechen.


Was machst du den aus den Dörr-Bohnen ?
Suppen und Eintöpfe ?


Sowohl als auch, und das hier soll ebenfalls gut sein, hab ich aber noch nicht versucht:

http://gourmetbauer.de/doerrbohnen-eine-fast-vergessene-spezialitaet/
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Nahrungsaufbewahrung / Re: Wo sind die leidenschaftlichen Dörrer?
« Letzter Beitrag von afu-sven am 09. August 2018, 23:25:46 »
Habe gerade das Video nochmal angeschaut ....
Ich fürchte ich hab mich geirrt.

Diese Portable Soup ist zwar immer noch sehr interessant, aber wohl doch nichts zum Dörren.

Da hat mich meiner Erinnerung getäuscht, entschuldige.
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Nahrungsaufbewahrung / Re: Wo sind die leidenschaftlichen Dörrer?
« Letzter Beitrag von afu-sven am 09. August 2018, 19:10:27 »
Konsistenz der Gewürzgurken möchte ich mal mit "Lakritz-Schnecke" beschreiben ;)
Aber Vorsicht, wird salziger als gewöhnlich.

Das mit der Suppe hab ich via Youtube, bei Townsends, kennen gelernt:
https://youtu.be/2fE5KzvOZRk
Was er dort mit dem sog. "Slow-Cooker" macht, sollte eigentlich auch mit einem Dörrgerät gehen.

Die Pilz-Stiele bleiben bei mir häufig bei gefüllten Pilzen vom Grill über.

Zucchini und Kürbis werde ich diese Jahr wohl auch mal ausprobieren.

Erdbeeren und Himbeeren gehen auch ganz gut.

Pfannkuchen-Streifen für "Flädle-Suppe" gehen auch, nur sind mir die mal ranzig geworden.

Was machst du den aus den Dörr-Bohnen ?
Suppen und Eintöpfe ?
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Videos / Re: Miesegraus YouTube Kanal
« Letzter Beitrag von Miesegrau am 09. August 2018, 17:28:29 »
Danke Timmy, aber ich komme auch hier leicht ran. :-*
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