Autor Thema: Visier Special 89; Buchkritik  (Gelesen 330 mal)

Offline S.chwede

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Visier Special 89; Buchkritik
« am: 10. Juli 2018, 19:10:41 »
Überleben ohne Flatrate und coffee to go: US-Autor: Fazit: habe schon einige Bücher von US-Autoren gekauft und mir geschworen es nie wieder zu tun. Oberflächlich und selbst für Einsteiger unbrauchbar. Hinweise wie z.B. teilbarer Streichholz nicht machbar mit fehlendem Werkzeug.
Urban Prepping: Habe mehr erwartet. IMHO zu sehr technik-orientiert und teuer für den Normalo, was die Überwachung des eigenen Bereiches angeht. Einfache Sicherheitstechniken fehlen. Zu sehr Fluchtorientiert für ein Buch, dass sich dieses schwierigen Themas annimmt. Da gibt unser eigener Thread mehr her. Eigenwerbung.
Und da steht weiter: »Ich will große Rachetaten an denen vollführen, die da versuchen meine Brüder zu vergiften und zu vernichten, und mit Grimm werde ich sie strafen, daß sie erfahren sollen: Ich sei der Herr, wenn ich meine Rache an ihnen vollstreckt habe.

Offline PongPing

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Re: Visier Special 89; Buchkritik
« Antwort #1 am: 16. August 2018, 18:03:09 »
Hallo S.chwede,
nach gründlicher Lektüre kann ich dir beipflichten.
Keine Kaufempfehlung.
Beste Grüße
Pong Ping

Offline Stuffz_d.R.

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Re: Visier Special 89; Buchkritik
« Antwort #2 am: 17. August 2018, 14:40:31 »
Ich habe mich vor Jahren während der IWA mit einem Visier Redakteur über die Spezial Hefte unterhalten.

Das Problem bei fast allen Heften ist: Für die "Spezialisten" sind sie nichts. Ein Sammler von Mauser Gewehren mit einem Regalmeter an Literatur wird in einem "Das Mauser 98er Gewehr" Heft nichts neues finden.

Visier verkauft auch von einem "Spezialeinheiten und ihre Bewaffnung" Heft immer deutlich mehr als von einem ".45er Sportpistolen". Allein die Tatsache, dass es ein Prepper-Sonderheft gibt zeigt doch schon die Größe der möglichen Interessenten.


Für langjährige Prepper ist so ein Einsteigerheft natürlich uninteressant.

Offline PongPing

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Re: Visier Special 89; Buchkritik
« Antwort #3 am: 21. August 2018, 09:18:36 »
Hallo Stuffz,
ich teile deine Meinung, dass solche Magazine nur für Einsteiger sein können. Echte Fachliteratur hat nur wenige hundert Leser. Die Verweise zu weitergehender Literatur am Ende der Artikel waren vorhanden. Das fand ich interessant.

Nun könnte man im Zeitalter der Digitalität auch auf die elektronischen Quellen hinweisen, um mehr Kundenfenster anzubieten.
Spannend finde ich Publikationen dann, weenn sie mir für oder sechs solcher Kundenfenster anbieten.
Ein Artikel soll mich abholen, differenziert und individuell. Er soll Einsteigern und Profis gleichermaßen Angebote machen.

Hinweise auf weitere Angebote, wie ...
 
=> Vorträge und Workshops
=> eine Online-Version des Artikels
=> ein Diskussionsforum
=> ein Videokanal
=> Audiospuren
=> ein Spiel
=> ein Quiz
=> Flyer
=> Poster
=> Checklisten
=> ein Wiki
wären aus meiner Sicht spannend gewesen und ...
... das hat mich an diesem HPS-Forum so gereizt: Es gibt diese Informationen hier verstreut in unserem Forum. Ich habe mir aufgrund vieler Erfahrungen aus dem Survival-Wiki einige (wenige) Ausrüstungsteile hinzugekauft, ich habe begonnen neu über mein Konzept bei mir Zuhause nachzudenken.
Mein Kopf kam in Bewegung. Die Buchstaben begannen zu Tanzen und ich hatte Freude beim Lesen der Berichte hier im Forum.
Das alles passierte beim Lesen dieses Heftes nicht.
Es gibt wenige Momente beim Lesen des Heftes, wo es hätte losgehen können. Aber dann war es doch eher ein Rohrkrepierer.
Deshalb habe ich keine Kaufempfehlung gegeben.

Beste Grüße
Pong Ping