Autor Thema: Tragesysteme  (Gelesen 2252 mal)

Succu

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Tragesysteme
« am: 08. Oktober 2008, 09:11:57 »
Moin,

Ich bin momentan auf der Suche nach einer Lösung um das zu tragende Gewicht auf Tour gut am Körper zu verteilen. Neben einem Rucksack sollten es also auch weitere Taschen sein, in dieser Art etwa: http://www.militaerbestaende.de/Taktische-Ausruestung/Taktikwesten-Trageausruestung/Chest-Rigg-6-Pocket::1100.html
Nun habe ich ja noch nicht gedient und auch sonst keine Erfahrungen mit verschiedenen Systemen sammeln können und wollte deshalb fragen, welche Kombination ihr nutzt und was zu empfehlen ist. Darüber hinaus wäre aus noch interessant, wie genau diese milit. Koppel-Systeme aufgebaut und zu bewerten sind. Der Begriff ist mir nämlich beim gestrigen Stöbern zum ersten Mal ins Auge gefallen ;)

Vielen Dank im Voraus
Gruß
Succu

Offline sebosan

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Re: Tragesysteme
« Antwort #1 am: 08. Oktober 2008, 10:02:01 »
An dieser Stelle bin ich auch noch in der Findungsphase.

Ich mag allerdings keine "Einsatzwesten" ich bin eher für die Rucksack-Bauchgurt-Variante.

Wobei ich da noch an der grundsätzlichen Entscheidung bin für welches System ich mich entscheiden soll. Ich habe im Sommer eine Tour mit nem BW-Billigrucksack und ner US-Lockkoppel gemacht. (der Bachgurt des Rucksackes is n witz und hat sich immer an der Ausrüstung verhädert, die an der Koppel hing) an dieser Stelle würde mich die Verbindugsentwicklung von Jörg interessieren. Also ich würde mich da über eins zwei bilder freuen.
Ich habe dazu allerdings auch schon seit einiger Zeit ne Idee im Kopf.

Viele Grüße
sebosan


Noua

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Re: Tragesysteme
« Antwort #2 am: 08. Oktober 2008, 12:37:23 »
Hallo,

ich bin seit einiger zeit damit beschäftigt das optimum für mich herauszufinden....was ich jetzt bei meinen wanderungen feststellen musste ist, das durch meinen rucksack, wie du auch schon geschrieben hast, es sehr schwierig ist noch einen gürtel mit ausrüstung/taschen zu tragen, da es sich wirklich nur verheddert, am huftgurt reibt und mich irgendwie stört.

eine taktische weste würde ich dir nicht empfehlen...die sind sicher praktisch, aber der militärische charakter ist zu sehr ausgeprägt und stört auch sicher in verbindung mit einem rucksack durch den huft und brustgurt sind dann nicht alle tadchen zugänglich...oder nur wenn du erstgenannte öffnest...ich werde mir noch eine beintasche zulegen....die man zwar am gürtel+ oberschenkel befestigt, die aber so tief hägt das es nicht im konflikt mit dem rucksack endet....es gibt die auch in verschiedenen grössen.....ich denke das ist eine gute lösung was mich betrifft....

lg
Noua

bastler

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Re: Tragesysteme
« Antwort #3 am: 08. Oktober 2008, 12:47:06 »
Gerade vom Aussehen her wäre ich beim Chest Rig noch vorsichtiger als bei einer Ausrüstungsweste:
das Chest Rig hat sich aus einer Anreihung von Magazintaschen vor der Brust entwickelt - und diesen Charakter nie verloren. Wenn etwas klar nach Armee/ Kämpfer aussieht, dann die drei bis vier Magazinreihen vor der Brust!

Wenn Du etwas Brauchbares suchst, dann solltest du wirklich eher an eine Kombination von BREITEM Koppel, modularem Taschensystem UND: eine Art von Trägersystem wie Hosenträger, Koppeltragehilfe - aber nicht das alte Klappersgestell vom Bund, das schneidet zu sehr in die Achselhöhlen ein) zur Gewichtsübernahme und Verhinderung des Verrutschens des Koppels denken.
Oberschenkeltasche ist auch ne Super Sache, da man am Koppel Platz spart (ist ja nur der eine Riemen dran).

Gruß,
bastler

Offline StarFire

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Re: Tragesysteme
« Antwort #4 am: 08. Oktober 2008, 13:36:37 »
Ich habe Koppelsysteme ausprobiert. Das trägt sich aber nicht gut zusammen mit meinem Rucksack. Eine taktische Weste ist da schon besser. Ich mache mir aber keine zu großen Gedanken wegen militärischen Aussehens, da ich - je nach Situation - auch schnell auf eine sehr "zivile" Lösung zurückgreifen kann.

Interessant sind Angler- oder Outdoorwesten, die nicht so auftragen wie ein Chest-Rig oder eine Tactical Vest. Solche Westen lassen sich - entsprechend bepackt - auch gut zusammen mit einem Rucksack tragen.

Das Problem bei Tragegestellen und Tac-Vests ist, daß sie meist nicht besonders gut mit den meisten Rucksackmodellen harmonieren. Die Schulterriemen des Rucksacks drücken auf die Ausrüstungstaschen. Ein Brustgurt lässt sich oft gar nicht verwenden. Rucksackmodelle, die mit beidem harmonieren, haben meist Nachteile beim Tragekomfort und der praktischen Handhabung. Ich habe mehrere Jahre gebraucht, um einigermaßen passende Kombinationen zu finden - und bin immer noch nicht zufrieden.

Oberschenkeltaschen ... nun ja. Wenn man zu viel Gewicht und Sperriges reinpackt, dann können die auf längeren Strecken die Haut darunter ziemlich strapazieren. Mal davon abgesehen, daß sie einem die Hose in die Kniekehlen zerren können, wenn man keine Hosenträger trägt. Auch Oberschenkelholster und andere Oberschenkel-Taschen sind meist nur was für kurze Strecken und bequeme "Patrouillengänge". Bei schnellerer Gangart über längere Strecken werden die Dinger schnell unbequem. Sie sind zwar sehr praktisch, aber nur wenn man nicht grade 20-30 km am Stück laufen muß/will.

lg
SF
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Offline Indian

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Re: Tragesysteme
« Antwort #5 am: 09. Oktober 2008, 01:16:15 »
Hallo,
da schliesse ich mich meinen Vorschreibern an. Das beste ist eine Tactikal Vest, Beintaschen, wenn
man seinen sicheren Ort hat. Da kann man die Vorteile voll ausspielen, egal ob zum arbeiten,
verteidigen usw.

Zu dem unvorteilhaften Aussehen (z,B. auf der Flucht) kommt noch das Problem, dass man im Winter
nix drüberziehen kann. Durch die globigen Taschen ist der Wärmeschutz hin. überall zieht`s rein ...

Eine ziviele Weste mit vielen, aber eher flach anliegenden Taschen (z.B. am Rücken mit Kartentasche),
wenigstens so gross, dass man sie im Winter über die dicke Fleecejacke ziehen kann, erscheint mir im
Moment als die beste Lösung. Vor allem im Zusammenhang mit der Problemlösung von Jörg, bei der
der Hüftgurt vom Rücksack immer am Mann bleibt, und der Rucksack zum tragen einfach eingehängt
wird. Habs aber noch nicht probiert, da stören vielleicht auch die unteren Taschen der Weste.

Zur Weste ist noch zu sagen, dass es welche gibt, die man verstellen kann, aber selten ziviele.
Vielleicht kann man da mit einer Stoffbahn und 2 passenden Reissverschlüssen abhelfen, die man dann
einfach vorne einzippt. Das hab ich mal irgendwo probiert, einmal mit und einmal ohne Jacke drunter.
Das ging echt gut, und die Weste hat nicht an mir rumgehangen...
Dann hat man reichlich Platz in der Weste, und zusätzlich in den Hüftgurttaschen. Der Gurt vom
Österreich Bundesheerrucksack ist bei mir auf dem Weg. Die fallen übrigens sehr gross aus!

http://cgi.ebay.de/oesterr-Bundesheer-Hueftgurt-fuer-Rucksack-und-Weste-CQC_W0QQitemZ200247799766QQcmdZViewItem?hash=item200247799766&_trkparms=72%3A1229%7C39%3A1%7C66%3A2%7C65%3A12%7C240%3A1318&_trksid=p3286.c0.m14
Da noch ein par gescheite Taschen dran, fertg!

Gute Westen gibt es von Fellrupfen (oder wie die heissen) in G1000 Material. Ohne zu waschen relativ
wasserdicht.
http://www.fjallraven-shop.de/katalog/ctl10350/cp44125/si3283440/cl/

Was denkt Ihr?

LG, Indian




« Letzte Änderung: 09. Oktober 2008, 01:20:26 von Indian »

Offline Oswald

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Re: Tragesysteme
« Antwort #6 am: 06. November 2008, 22:12:28 »
hallo indian!

also ich will mir ja auch schon seit längerer zeit eine weste zulegen umso wenig als möglich im rucksack bzw in den beintaschen tragen zu müszen. die weste würde bei mir ganzjährig als oberstes bekleidungsstück (ausser es regnet natürlich ;-) ) getragen werden -somit kein wärmeverlust im winter.
nur auch meine kriterien sind bis dato von noch keiner einzigen weste richtig erfüllt worden. habs mit meiner alten fischerweste probiert -die allerdings dummerweise a aus baumwolle is, und b um an tick zu lang is, so dasz man die groszen taschen garnicht nutzen kann, bzw füllt man diese dann doch, so hängen sie ungut im weg rum.
bearing westen sind meineransichtnach untragbar -mit rucksack. sie brachten mich jedoch auf die erkenntnis dasz meine weste vorwiegend aus netzmaterial sein soll, breite schultern und am besten molle bzw. mts schlaufen an der frontseite haben sollte.
nun gut das was ich will, hab ich zwar noch nicht gefunden, aber es geht schon mal so ca. in diese richtung:

fischerweste von patagonia (rückentasche käme weg -angenehm da ideal für hüftgurt)
http://www.patagonia.com/web/us/product/product_focus.jsp?OPTION=PRODUCT_FOCUS_DISPLAY_HANDLER&catcode=MAIN_FA_US.CLOTHING_GEAR.MENS.VESTS.FISHING&style_color=81930-961&ws=


dann von clear creek (die schultern gehörten mit 60\40 verstärkt):
http://www.clearcreek.net/vest_volga_mesh_vest.asp

die  Mesh Master Vest ebenfalls von patagonia:
http://www.wfn.tv/news/magazines/index.php?id=16&type=flyfishing

und die mesh vest von wilderness pro:
http://www.gdflyfishing.co.uk/page5.htm

nunja, ist soweit sogut.
gib bescheid wenn du eine findest, mit der du klarkommst!

grusz
oswald


Offline Indian

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Re: Tragesysteme
« Antwort #7 am: 07. November 2008, 02:56:51 »
Hallo Oswald,

was hältst du denn von sowas?

http://www.asmc.de/de/Militaerausruestung/Einsatz-Taktikwesten/Modularweste-MMB-Mesh-p.html

Ich weiss jetzt nicht ob das bei der geht, aber es gibt Army-Westen aus Meshmaterial, da kannst du die Weite und Länge einstellen.

Die Taschen kannst du dann auch beliebig anpassen für deine Bedürfnisse.

Ich mag lieber was mit Kragen, aber da wird es schwierig es, je nach dem ob du Sommer- oder Wintersachen darunter trägst, die Grrösse
anzupassen! Man könnte sich einen oder zwei Streifen aus Stoff mit Reissverschluss nähen, womit dann die Weste weiter oder enger ist.
Je nach Kleidung die drunter getragen wird.

Mein Favorit ist die Reprterweste von Fellrupfen oder eine Arbeitsweste von Blaklädder. Die Arbeitsweste ist so gut wie unkaputtbar, die
Taschen und alles andere sind dreifach genäht. Leider ist die schwer und es gibt sie nur in hässlichen Farbkombinationen...
http://www.konstant.at/Artikeldetail.aspx?StammartikelID=9601e385-8ae1-4323-a113-f0225873ec31


LG, Indian

Offline Alphatec

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Re: Tragesysteme
« Antwort #8 am: 07. November 2008, 10:36:49 »
Hallo zusammen,

ne Weste ist auch meine Lösung. Ich hab zuerst mit ner Angelweste in flecktarn rumexperimentiert. Hat einige verschieden große Taschen vorne und ne große Rückentasche. An die linke Seite Gewebebänder hingenäht, um mein Gerber befestigen zu können. An der rechten Seite nen Riemen mit ner Fastex Schnalle fürs Fixieren des Fernglases. Hintergrund war, dass ich zum Bogenschießen nicht nen riesen Rucksack rumschleppen wollte. Allerdings trägt sich die Weste auch in Kombi mit nem Rucksack gut, sofern in der Rückentasche keine Steine transportiert werden. Das Problem ist nur, dass die Qualität nicht besonders ist. Einfaches Baumwollgewebe und die Taschen wirklich nur ganz einfach angenäht. Musste schon oft ausbessern.

Ich bin im Moment bei ner Blackhawk Weste gelandet. Gute Qualität, Meshgewebe, optimal verstellbar und viele Taschen. Im Rückenteil zB ne Einschubtasche fürn Camelbak. Was mir da missfällt ist die fixe Anordnung der Taschen. Grade auf der linken Vorderseite, die bei mir als Bogenschütze möglichst wenig Möglichkeiten bieten sollte, dass sich die Sehne beim Schießen verfängt, sind die voluminöseren Taschen dran. Von daher wäre die flexible Lösung hinsichtlich der Anordnung beim ASMC ganz gut.

Problem ist halt, dass so ne Weste nen paramilitärischen Eindruck macht. Andererseits denk ich mir, dass unsere Overallträger auch net grade so zivil aussehen  ;) .

Grüße

Alphatec
An armed man is a citizen. A disarmed man is a subject.

ΜΟΛΩΝ ΛΑΒΕ !
Leonidas

Peace through superior firepower.

Offline Indian

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Re: Tragesysteme
« Antwort #9 am: 08. November 2008, 02:13:15 »
@ Alphatec

Du kannsz ja ganz viele bunte Taschen dranhängen  ;D

Ich denke, wenn man schon das Gewicht der Weste mit sich rumschleppt, dann sollte sie geschlossen
schon was an Wärmeleistung bringen. Das spart Gewicht und bringt, was im Notfall wichtiger sein wird wie viele denken,
 "Wärmeleistung".

Deshalb such ich was mit Kragen, einer extrem stabilen Aussenhülle und Taschen und was athmungsaktiven drinnen.
Oder nur eine Schicht die man, wie bei der Weste von Fellrupfen, mit Wachs einreiben kann.

Mit so einer Weste und einer guten Fleccejacke drunter kann man auch im Winter mal für ne halbe Stunde raus...

LG, Indian







bastler

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Re: Tragesysteme
« Antwort #10 am: 12. November 2008, 11:49:01 »
Hab früher häufig ne israelische R1 Weste getragen.
Ist wohl der "Urvater" dieser ganzen Ausrüstungswesten.
Wahnsinn, für was da alles Taschen und Halterungen angebracht waren, was an Gimmicks dran ist und welche Variationen auch noch genutzt werden konnten.
Wärmewirkung im Winter ist da, in der Hitze aber auch noch trageangenehm...
Und das schöne alle Taschen die nicht gebraucht wurden, konnten durch Riemen "flachgeschnallt" werden.
Außenmaterial: Cordura, Farbe dunkelgrün - somit auch nicht so extrem militärisch...
Nach ner R2 hatte ich zwar damals gesucht, nur keine gfunden. Bin aber von ab.
Inzwischen (räumlich begrenztes Szenario, vieles an den Orten, an denen ich die Sachen brauche ...) lege ich mehr Wert auf Minimalismus "am Mann".
Wäre nur meiner Ansicht nach ne Überlegung wert - wenn man denn auf Weste setzen will.
Aber auch das ist reine Ansichtssache und hängt vom jeweiligen Szenario ab.

Gruß,
bastler



Offline schwede

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Re: Tragesysteme
« Antwort #11 am: 25. Dezember 2008, 20:11:06 »
Wisst Ihr was mir hier häufig fehlt:

die Kombination aus (oft) vorhandenem (hervorragendem) Outdoormaterial und dem HSP-Gedanken.

Ich habe meiner Frau und mir z.B. einen 1.Hilfe Gürtel gebastelt - aber in Verbindung mit unseren Rucksäcken, mit denen ich problemlos 30 kg und meine Frau 17 kg längere Zeit tragen kann - ist dieser unbrauchbar, weil ich ihn nicht unter dem Hüftgurt tragen kann.

Ich habe recht lange "Armee Zeug" mit mir getragen und kann nicht behaupten, daß es bequem gewesen wäre. Gut, mittlererweile wird sich einiges getan haben - aber im Outdoorbereich auch!

Ist von Euch niemand aktiver Outdoorer (in z.B. Skandinavien, Kanada, USA), der sein Equipment mit dem HSP-Gedanken verknüpft?
Wenn ja, da ich gerade dabei bin, weil ich uns nicht alles vierfach anschaffen möchte, bitte Info.

Gruß
Schwede

nec aspera terrent

Offline Indian

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Re: Tragesysteme
« Antwort #12 am: 25. Dezember 2008, 23:51:03 »
Hallo Schwede,

ich glaube die Ausrüstung und Kleidung zu optimieren ist eines der Hauptanliegen aller Leute hier im Forum.
Und es dürfte kaum einen hier im Forum geben, der sich nicht schon mal ein Stück für die Ausrustung gekauft
hat, das sich bei einem Wechsel des Systems als nutzlos erwiesen hat. Auf den ersten Blick jedenfalls...
Den Hüftgurt kannst Du z.B. immer noch gut bestückt im Koferraum vom Auto dabei haben. Den grossen Rucksack
hat man normal ja nicht unbedingt dabei, wenn man mit dem Auto in der Stadt rumdüst.

Was mir am besten gefällt ist das System, wo der Rucksack nur in den Hüftgurt eingehängt wird, wodurch man
den Hüftgurt immer an haben kann. Dann noch eine Weste mit grossem Rückenfach, z.B. für eine dünne
Softshell- oder Fleecejacke, und man hat schon die halbe Ausrüstung immer am Körper.
Womit wir wieder bei der Weste sind. Da ist eine verstellbare gut, damit man sie auch über dicke Kleider anziehen
kann. Nur militärisch sollte sie nicht wirken. Wobei die militärischen Molleversion schon mit das beste wäre...

LG, Indian



Offline schwede

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Re: Tragesysteme
« Antwort #13 am: 26. Dezember 2008, 17:12:32 »
Hallo, Indian!

Ja, je mehr ich in alten Beiträgen lese stelle ich das auch fest.
Und: klar, meinen Gürtel kann ich immer noch im Auto verstauen oder oben unter die Deckelplatte des Rucksacks  ;D
Was ich mir noch nicht vorstellen kann, ist Dein geschildertes System mit Hüftgurt (ich finde kein Bild des Molle Systems!) mit eingehängtem Rucksack (der kann dann ja nur recht klein sein?!). Und wie bekommst Du dann noch eine Weste mit Softshell dadrunter???  ???
Datt drückt doch!?!
Für nähere Erklärung bin ich ganz Ohr!
 
Hat eine Weste nicht zuwenig Aufnahmevolumen, um als Ersatz für einen RS zu dienen?

Gibt es einen Rucksack, den ich in Verbindung mit dem BW Koppeltragegestell (neuere Art) tragen kann? Also zum Einhängen, wenn ich jetzt auch nicht genau wüßte wo ich den einhängen soll, wenn das andere Zeugs da schon dran ist...?

Viele Fragen!  ;)

Gruß
Schwede


nec aspera terrent

Offline Indian

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Re: Tragesysteme
« Antwort #14 am: 27. Dezember 2008, 19:14:20 »
Halo Schwede

Ja, Fragen über Fragen...

Ich hab mir den Hüfgurt vom Östreichischen Bundesheer besorgt, bei Ebäh. Der ist schon mal gut.
Die haben so ein System, wo man den Rucksack einfach abwerfen kann. Den Rucksack hab ich aber nicht,
der soll recht schwer sein. Leider hab ich meinen Golit Pinackle noch nicht umgebaut, sprich einen langen
Hacken angebracht, mit dem er in den Hüftgurt eingehängt wird. Hab das aber mal bei jemand gesehen
und es hat gut funktioniert!
Allerdings ist das Problem mit der Jacke darunter auch noch nicht gelöst. Wenn man einen Overall trägt
funzt das aber gut. Eine kurze Weste dürfte bei mir nicht mit dem Hüftgurt kollidieren, da ich recht gross
bin. Wenn ich endlich mal Zeit hab es auszuprobieren schreib ich mal wie es geht.

LG, Indian